Der große Jahresrückblick – Welche Weine haben mich 2012 emotional berührt?

2012-12-19 16.05.40

Donnerstag, 13.12.2012  - ein letztes Mal für dieses Jahr in meinem mir lieb gewonnenen “2. Wohnzimmer” das Oberdeck der Standperle – immer wieder eine große Faszination hier auf das Herzstück unserer Stadt zu schauen – dem Hamburger Hafen.

Hier im Bild ein ganz besonderer Wein, meine: 

Rarität des Jahres

Sauvignon Blanc  2011 “Arbustum” Weingut Peter Lauer, Saar

Ich hatte diesen Weine schon mal im Glas, das war im August diesen Jahres,  als ich meinen Premieren Abend “Message in a Bottle” in einer lauschigen Sommernacht auf einer tollen privaten Terrasse in Övelgönne mit Gästen und diesem Wein  startete

(Lese hierzu auch gerne meinen ersten Blog Eintrag vom 16.08.2012)

Das besondere an diesem Sauvignon Blanc ist, dass die Trauben auf Pappeln wachsen, ja richtig gehört- Pappeln. Es ist das Projekt “Arbustum” ,  welches mit der Uni Freiburg und  verschiedenen Weingütern realisiert wurde, was meiner Meinung nach einzigartig ist in Deutschland  - Weinbau, wie die Römer ihn vor 2000 an der Saar praktizierten. Es gibt 2 Anbaumethoden – Riesling wird an Eichen wachsen und Sauvignon Blanc an Pappeln. Der Wein begeisterte mich schon damals mit seiner unglaublichen Frische und Klarheit, präzise heraus gearbeitete Aromen von Litschi, Stachelbeere und einer erfrischenden Säure – er hatte die Reinheit eins Gebirgsbaches. Als ich nun mich  die Weine für meinen Jahresrückblick im Kopf sortiert hatte , war mir klar dieser Wein gehört auch dazu. Ich rief also meinen Händler in Berlin an, Holger Schwarz, von der Weinhandlung Viniculture. Mit Schrecken hörte ich, dass dieser Wein leider schon komplett ausverkauft sei. Nun dachte ich, probiere ich es direkt mal auf dem Weingut und sprach mit dem Winzer Peter Lauer und erklärte ihm, wie sehr mich sein Wein emotional berührt hatte. Er versprach mir noch einige Flaschen zu schicken…. die Tage vergingen und mein Wein – Abend rückte in bedrohliche Nähe. Ich rief ihn also noch mal an und er gab mir kleinlaut zu verstehen, dass er überall nach diesem Wein gesucht hatte… alle Gastronomen im Ort befragt hatte und auch die Keller abgeklappert hatte,  wo der Wein ausgeliefert wurde…leider ohne Erfolg..alle Flaschen  waren schon längst ausgetrunken. Da erinnerte er sich noch an einen Freund in Trier, der von ihm eine grössere Menge von diesem Wein gekauft hatte. Leider war dieser Freund im Urlaub und kam erst 2 Tage vor besagtem Jahresrückblick Abend zurück. Peter Lauer erreichte ihn und, dem Himmel sei gepriesen, .. es befanden sich noch 3 Flaschen Sauvginon Blanc 2011 Arbustum im Keller dieses Freundes. Peter Lauer fuhr also an dem Dienstag Abend , den 11.12. 2012 nach Trier, erzählte dem guten Freund meine Geschichte und schaffte es tatsächlich diese 3 Flaschen Sauvignon Blanc  Arbustum gegen 3 hochwertige Rieslinge aus seinem Weingut zu tauschen. Der Wein wurde am Mittwoch Morgen mit DHL nach Hamburg auf die Reise gebracht und erreichte mich am Donnerstag um 16.00 Uhr – 3 Stunden to go bis meine Gäste kamen. So sind also die 3 letzten Flaschen in Deutschland von diesem mich so begeisterten Wein auf wundersame Weine aus einem Trierer Weinkeller an die wunderschöne Elbe nach Hamburg gelangt. Leider wird es jetzt 4 Jahre dauern bis der Wein wieder von Peter Lauer wieder auf die Flasche gezogen wird. Die Projektgruppe zieht weiter und erst 2016 wird wieder an der Saar Pappelwein erzeugt.

Eine wahre Geschichte, die mich sehr berührt und dies wert ist zu erzählen ,weil sie sehr deutlich die Leidenschaft und das Verbindende in unserer Banche zeigt. Menschen wie Peter Lauer sind es, warum ich die Weinbranche so liebe.

Als Apero servierte ich meinen Gästen meinen 

Schaumwein des Jahres 2012

Crémant  du Jura brut, Domaine Pignier

einer der konsequentesten  arbeitenden Demeter (biodynamisch) Betriebe, die ich kenne, hier wird sogar das Regenwasser aufgefangen, um Brühen für die Weinstöcke daraus herzustellen. Ein aus 100% Chardonnay hergestellter Schaumwein , gewachsen auf Kalk und Kreideböden. Hält meiner Meinung nach ganz locker mit einem sehr guten handwerklichen Brut Champagner mit . Irre!

Da ich selber ein großer Riesling Bewunderer bin und meine Lieblingsregion zur Zeit die Mosel ist, habe ich auch mich  hier umgeschaut,  ob dieses Jahr was Spannendes dabei war.

Und ich bin fündig geworden:
Der Wein stammt aus einem der letzten Betriebe an der Mittelmosel, der noch konsequent im Fuderfaß spontan vergärt und ausbaut. Riesling von steilen Schieferlagen vornehmlich aus der Trittenheimer Apotheke. Steinreich in des Wortes Sinne sind dort die steilen, von alten Trockenmauern gestützten letzten Schieferterrassen, die Famile Clüsserath vor der Flurbereinigung bewahren konnte. Mitten in der Uniformität der modernen Flurbereinigungsrebflächen gemahnen diese letzten Naturstein-Trockenmauern an uralte Weinkultur. »Steinreich« ist für Familie Clüsserath mehr als nur ein Etikett. »Steinreich« ist genüssliches Argument gegen die Einfalt der Technik und des »Fortschritts« und mutig traditionelle Herkunftsavantgarde.

 

Weißwein des Jahres: 2011 Riesling trocken “Steinreich”, Weingut Ansgar Clüsserath,

vinifiziert von Eva Clüsserath, der charmanten Inhaberin und Kellermeisterin. Ein wirklich fulminanter Wein aus alten Reben, die von terrassierten alten Steinmauern noch geschützt sind- so was sieht man heute noch ganz selten an der Mosel.  Am Gaumen erzeugt der Wein  schon jetzt eine ungeheuerliche Komplexität und schmeckt schon jetzt unglaublich verführerisch.
Bitte  diesen Wein in eine Karaffe dekantieren.

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Gegessen wurde natürlich auch und da die Nachfrage nach einigen Gerichten so groß war , bitte schön ….

Vorab gab es kleine, von Pumpernickel umhüllte,  frische Ziegenkäse Bällchen mit einem Lavendel-Tymian Geschmack.

Als Hauptgang servierte ich gebratene Entenwurst ( von der Fleischerei  Wagner/ Eimsbüttel an diesem Tag frisch hergestellt. Wichtig ist dass Sie erst kurz vorm Servieren frisch in die Pfanne kommt, also nicht vorgaren sondern nur  von beiden Seiten knapp 6 Minuten anbraten… Voilà .. dazu habe ich einen selbst hergestellten Preiselbeeren Senf gereicht ( einfach ein Glas groben Senf, ein Glas süßen Senf und ein Glas Preiselbeeren Gelee zusammen gemixt und gut vermischen)

Dazu reichte ich einen winterlichen Energie Salat:

Man nehme: ( für 14 Personen)
5 Pakete Wiesenkräuter ( a 75 g), 1 Packet Wallnüsse, 2 Staudensellerie, 6 Abate Birnen, 5 Avocados und gehobelten oder in ganz kleine Stücke geschnittenen gereiften Greyer (24 Monate)
Die Wallnüsse kurz in der Pfanne anbraten, klein schneiden und in den Salat gut mit vermischen, die frischen Wiesenkräuter dann über den  Salat setzten. Das Dressing vorher unter die Wiesenkräuter heben.
Das Dressing dazu:
2 TL Dijon Senf, 2 EL Estragon Essig, 1 Tl Salz, 3TL Zucker oder Honig, 0,2 l Geflügelbrühe, 0,3l Traubenkernöl, 1 EL Walnusöl
Gerne noch 2 Schalotten würfeln sowie 2 Packete Kresse noch mit in das Dressing einfügen, das ganze dann gut mixen und dann haben wir den Salat.

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In Südafrika, genauer gesagt im Swartland,  habe ich einen famosen Chenin Blanc gefunden.
Weißweinrebsorte des Jahres:

Chenin Blanc – ein Gigant aus alten Reben (85 Jahre), ein 2011er Skorpion, Ouwingerd Series Eben Sadie, Swartland
Vor einigen Jahren hat  sich Eben Sadie, einer der avantgardistischen Lichtgestalten in der momentan wohl spannensten Weinregion Südafrikas: dem Swartland, hat sich zusammen mit der Grand Dame des südafrikanischen Weinbaus: Rosa Kruger dazu aufgeschwungen alte vergessene Rebgärten im Swartland wieder zu kultivieren. Einer davon ist dieser 2,5 ha. kleine Weingarten der unweit vom Atlantik in einer sehr heißen Ecke des Swartlands liegt und nur mit Chenin Blanc und Paomino Reben bestockt ist. Trotz  sehr geringer Niederschläge im Jahr  hat der Wein eine unglaubliche Frische, herbe Anklänge von Ginster,  eine animierende Säure mit süsslichen Anklängen am Gaumen  (diese kommt auch von der Paomino Traube, weil diese normalerweise nur für Sherry angebaut wird). Die Frische im Wein kommt auch von dem Kalk und Kreideboden der hier zu finden ist. Eine echte Entdeckung dieser Wein!

 

Bei den Rotweinen bin ich an die südliche Rhone gekommen:
Rotweinsorte des Jahres:

Grenache: ein 2007er Cotes du Rhone Villages “Fan dé Lune, von der Domaine Saladin, Ardeche

Eine uralte bäuerlicher Familien -Domaine in einer der weniger bekannten Gegenden der Südrhône: zwei junge akademisch ausgebildete, in Sachen Wein weitgereiste  Schwestern
die die Domaine übernehmen; zwei junge Winzerinnen, die als moderne 21. Generation einer alten Winzerfamilie wohlüberlegt an die von Vater, Großvater und Urgroßvater praktizierten Traditionen anknüpfen: bis heute wurde auf der Domaine kein Pestizid, kein synthetischer Dünger. Heute, in ihrem dritten Jahrgang, sind die beiden dynamischen Schwestern nicht nur die Entdeckung der Südrhône schlechthin, wo sie mit ungewöhnlich sensiblen Weinen traditionell „anderer“ Machart für Furore und Aufmerksamkeit sorgen, sie stehen auch mit beiden Beinen in beiden Welten, vereinen modernes Management und moderne „schnelle“ Kommunikation mit profunder langsamer, im besten Sinne „traditioneller“ Weinbereitung im völlig unspektakulären Keller und organischer Bewirtschaftung im Weinberg, die weit über nur „Bio“ hinausgeht. Die offizielle Zertifizierung als Biobetrieb steht an.
Ihre Hauptarbeit widmen Elisabeth und Marie-Laurence Saladin den Weinbergen, in denen aufwendige mechanische Arbeit nicht durch moderne Chemie ersetzt wird. Gelesen wird in den vielen kleinen Parzellen des 18 Hektar großen Familienbetriebes ausschließlich von Hand. Die Traubenverarbeitung geschieht so schonend wie möglich ohne Reinzuchthefe, Enzyme, Tanninzusätze oder Schönungen. Die beiden Schwestern lehnen zusätzliche Extraktion ebenso ab, wie den Einsatz der üblichen technischen Hilfsmittel für mehr Konzentration und Farbausbeute. Absolut ungewöhnlich auch die Stilistik ihrer Weine, die die beiden Schwestern binnen weniger Jahre zur Perfektion entwickelten. Sie präsentieren mutig nicht die an der Südrhône übliche “laute” Macho-Stilistik, deren einziges Konzept mächtige Konzentration und Ladungen möglichst süßer Gerbstoffe sind, sondern wagen seidige, stilistisch präzise herausgearbeitete “leise” Weine betörend aromatischer Finesse und traumhaft natürlicher Leichtigkeit und Transparenz. Die dynamischen Winzer-Schwestern lassen Tradition zu Avantgarde werden, selbstverständlich und unaufgeregt, nachhaltig und visionär.er oder im Keller irgendein Hilfsmittel der „modernen“ Önologie eingesetzt.
 
Manchmal muss man im Leben auch wieder an alte Schubladen gehen, wo man den Inhalt glaubt zu kennen, aber wenn diese dann zögerlich geöffnet wird , so ist die Überraschung dann umso erstaunlicher und schöner.
So ist es mir mit der Schublade “Bordeaux” gegangen – oft sehr hohe Preise, viele  langweilige und austauschbare Weine, wenig Eleganz, Frische und Finesse.
Durch einen befreundeten Master Sommelier bin ich zufällig auf das Projekt : Stefan Paeffgen gestoßen und nachdem ich den Wein 2 Mal probiert habe stand fest – dieser Mann ist für mich mein

Newcomer des Jahres:

Stefan Paeffgen  mit 2010 Chateau  Le Reysee

ein toller Wein, der schon jetzt viel Freude am Gaumen macht: 65 % Cabernet Sauvignon und 35 % Merlot sind die Rebsorten, die für diesen fulminanten Wein das Rückgrat bilden: Am besten 2 Stunden vorher in eine Karaffe geben und bitte nicht zu warm servieren . ( Bevor der Wein serviert werden soll , 20 Minuten am besten in den Kühlschrank stellen, so dass er eine schöne Frische und Eleganz dann zeigt. wenn er auf dem Tisch steht. Keine Angst, die richtige Temperatur kriegt er dann ganz schnell innerhalb der kommenden Stunde. – Der Wein und ihre Gäste danken es ihnen)

Hier kommt seine unglaubliche Geschichte, die von echtem Pinoiergeist zeugt:
Ste­fan Paeff­gen ist auf einem Bau­ern­hof zwi­schen Köln und Aachen groß gewor­den. Den Hof über­nahm sein älte­rer Bru­der. Als „wei­chen­der Erbe“ musste Paeff­gen sich einen neuen Job suchen. Inzwi­schen besitzt der 47-Jährige zwei Châ­teaux in Bor­deaux.

Stefan Paeffgen und sein Château Le Reysse

Wenn die letz­ten Châ­teaux end­lich hin­ter einem lie­gen, zeigt das Médoc sich von sei­ner schöns­ten Seite. Ver­schla­fene Dör­fer mit alten Land­häu­sern, die mal her­un­ter­ge­kom­men, mal her­aus­ge­putzt, aber immer stil­voll sind. Lau­schige, von Pla­ta­nen umstan­dene Plätze, eine abwechs­lungs­rei­che Land­schaft mit Wie­sen, Wei­zen­fel­dern und Wein­ber­gen. Im Hin­ter­grund spie­gelt sich manch­mal die Gironde im Sonnenlicht.
Eines die­ser Land­häu­ser heißt Le Reysse, ist weder her­un­ter­ge­kom­men noch her­aus­ge­putzt, umge­ben von einem Park mit Pal­men und Pla­ta­nen, ein­ge­fasst von einer alten, halb­ho­hen Mauer, die das Anwe­sen von der Straße trennt. Die Straße ist nicht sehr befah­ren. Denn Tou­ris­ten ver­ir­ren sich nur sel­ten in die­sen abge­le­ge­nen Teil des Médoc. Und son­der­lich viele Men­schen leben in die­sem länd­li­chen, stil­len Teil des Bor­de­lais auch nicht. Bégadan, das nächste Dorf, hat noch nicht ein­mal 900 Einwohner.te­fan Paeff­gen, der Deut­sche, ist ein Zuge­reis­ter. Er hat Le Reysse im letz­ten Jahr gekauft. Weil 4,5 Hektar Reben zu dem Besitz gehö­ren, nennt es sich Châ­teau. Weil 4,5 Hektar Reben nur wenig ist, hat Paeff­gen gleich Châ­teau Las­sus mit sei­nen 22,5 Hektar Wein­ber­gen mit­ge­kauft. Beide Besitz­tü­mer gehör­ten einst zusam­men. Und Patrick Chau­mont, der Vor­be­sit­zer, hatte kei­nen Nach­fol­ger – Paeff­gens Glück.
So haben Châ­teau Le Reysse und Châ­teau Las­sus nun einen deut­schen Besit­zer. Den Wein, den Las­sus pro­du­ziert, ver­kauft er en bloc an einen Nego­çi­ant in Bor­deaux. Die 23.000 Fla­schen Le Reysse ver­kauft er selbst. Das heißt: Er ver­sucht, sie mög­lichst gut am Markt zu plat­zie­ren. Le Reysse – das ist der Wein, für den sein Herz­blut fließt. Ihm gilt seine ganze Auf­merk­sam­keit und Sorg­falt. Beim Jahr­gang 2009 hat er nur noch Ein­fluss auf die abschlie­ßende Assem­blage neh­men kön­nen. Den 2010er hat er fast von der Lese an beglei­tet: „Ein Wein, der durch Kom­ple­xi­tät und Tann­in­struk­tur begeis­tert“, sagt Paeff­gen. So dicht und kraft­voll ist der Wein, dass er ihn wie ein klas­si­fi­zier­tes Gewächs zu hun­dert Pro­zent in neuem Holz ausbaut.
 
Bleibt nur noch die Frage,  welcher Rotwein mich 2012 besonders inspiriert hat:

Dazu müssen wir eine Reise in ein kleines Dörfchen, unweit der Pyrenäen, machen.
Das Dorf heißt Calce, ganz im Süden Frankreichs , im französischen Teil der Côtes Catalanes und ist die Heimat von der Domaine L `Horizon.
l´Horizon wurde im Herbst 2005 von Thomas Teibert und einem Weinhändler aus Hannover ( Joachim und Doris Christ) gegründet. Auf 110 m Höhe hat der Ort 320 ha Weinberge ausgewiesen. Mit Gerard GaubyMatassa, Pithon und Padie sind einige der renommiertesten Weingüter des gesamten Südens in diesem Ort sesshaft. Das Dorf der Giganten wird es auch deshalb genannt. Zufall ?? Eher weniger, ist es doch die einmalige Bodenbeschaffenheit und klimatisch guten Bedingungen die man hier wie sonst kaum woanders wiederfindet. Schwarz und Blauschiefer, Kreide, Kalk sowie Löss und Mergelböden ergeben eine seltene fast einmalige Bodenvielfalt. Grenache, Carignan, Macabeau und Muscat also alles regionaltypische Traubensorten werden auf uralten Rebanlagen geerntet. Durch die intensiv aufwendige biodynamische Arbeit im Weinberg erreichen wir trotz des hohen Alters der Reben ein gesundes Lesegut. Die Kellerarbeit und die Kellertechnik sind minimalistisch puristisch und ohne jegliches technisches Schnick Schnack. Keinerlei Fremdhefen oder technische Zusätze erreichen den Most. Die natürliche Spontanvergärung sorgt für authentische terroir-geprägte Weine.

Weine die mich sehr begeistern auch deshalb ist diese Domaine meine

Rotwein Entdeckung des Jahres:

2010 Esprit de L `Horizon rouge
Syrah und  Carignan, alle durchschnittlich  25-40 Jahre alt wachsen auf Schiefer und sehr eisenreichem Kalk Tonboden. Ganztraubenvergärung. Ein feiner reifer Trinkspaß satt, harmonisch eingebettete Tannine. Wie alle Horizonweine sehr zart und elegant fast burgundisch. Sehr delikat zu rotem Fleisch, Wildgeflügel und vielen Rotschimmelkäsen. Dekantieren !!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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